Vorträge mit Diskussion

9.15 Uhr
V1 Franz Josef Krafeld: Wirksam sein! – Emanzipatorisch statt autoritär gegen Rechts

Der „Kampf gegen Rechts“ hat sich längst wieder in einer selbstproduzierten Sackgasse festgefahren. Mit all seinen gängigen Machtstrategien des Bekämpfens, Ausgrenzens, Bestrafens oder Belehrens. Große Wirksamkeit bewiesen haben dagegen emanzipatorische Strategien, die die Anliegen und Rechte auch derer ungeschmälert ernst nehmen, die aktuell auf anstößige Orientierungen setzen.

10.00 Uhr
V2 Kimmy Bährens: Gehen wir mit Verletzung um, indem wir sie umgehen?

„Ich will dich nicht verletzen“ und „ich will nicht verletzt werden“ beinhalten die Norm, dass verbale Angriffe schlecht sind. Sie schafft es einerseits, dass wir sowohl verletzende Gedanken verschweigen, andererseits auch gezielt mit ihnen verletzen wollen. Und so gehört Verletzen wie verletzt werden zum schmerzlichen Alltag, der die Gespräche lenkt. Warum verletzen wir uns also nicht gerne?

11.15 Uhr
V3 Johannes Herwig-Lempp: Menschen, Rechte und wir

Vielleicht finden wir ja Möglichkeiten, wie wir auf Menschen mit für uns schrecklichen politischen Überzeugungen respektvoll zugehen, mit ihnen in Kontakt und vielleicht sogar in Beziehung kommen können. Vielleicht könnte es uns dann gelingen, sowohl die Unterschiede besser auszuhalten als auch von uns gewünschte Veränderungen anzuregen – sofern uns dies wichtig ist und falls wir das wollen.